Therapeutische Männergruppe · Wien
Männergruppe
in Wien
Klarheit. Führung. Präsenz.Steuermann ist eine therapeutische Männergruppe in Wien mit Matei Buliga und Harald Ottawa. Ein Raum für Männer, die sich selbst führen, Haltung entwickeln und ihren eigenen Weg finden möchten – ohne einem fertigen Männerbild entsprechen zu müssen.

Start
21. November 2026
Umfang
10 Termine
Ort
Wien
Beitrag
150 € pro Termin
(09:00–13:00 Uhr)
Steuermann – den eigenen Kurs bestimmen
„Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind günstig.“
— Seneca, Epistulae morales 71.3
(sinngemäße Übersetzung)
Steuermann stellt die Frage, was unserem Leben Richtung gibt und welchen Hafen wir ansteuern wollen. Gezeiten und Wind liegen nicht vollständig in unserer Hand. Doch wir sind den Umständen nicht einfach ausgeliefert: Wir können Entscheidungen treffen, das Ruder selbst in die Hand nehmen und prüfen, ob wir auf einem Kurs unterwegs sind, den wir selbst gewählt haben. Es geht darum, sich nicht allein an vorgegebenen Routen zu orientieren, sondern eine Richtung zu finden, die uns entspricht – und sie mit größerer Freiheit zu verfolgen.
Was Steuermann für uns bedeutet
Steuermann stellt die Frage, was unserem Leben Richtung gibt und welchen Hafen wir ansteuern wollen. Gezeiten und Wind liegen nicht vollständig in unserer Hand. Doch wir sind den Umständen nicht einfach ausgeliefert: Wir können Entscheidungen treffen, das Ruder selbst in die Hand nehmen und prüfen, ob wir auf einem Kurs unterwegs sind, den wir selbst gewählt haben. Es geht darum, sich nicht allein an vorgegebenen Routen zu orientieren, sondern eine Richtung zu finden, die uns entspricht – und sie mit größerer Freiheit zu verfolgen.
Unser Angebot · Männergruppe
Männlichkeit im eigenen Leben
Viele Männer funktionieren, übernehmen Verantwortung und halten durch. Gleichzeitig fehlt manchmal die Klarheit dafür, was sie selbst wollen, wo ihre Grenzen liegen und wie sie in Beziehungen präsent bleiben können.
Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um die eigene Männlichkeit persönlich zu erkunden – ohne fertiges Ideal und ohne Leistungsdruck.
- Klar werden, statt auszuweichen.
- Grenzen setzen, ohne Beziehung zu zerstören.
- Wut und Kraft verstehen und lenken.
- Verantwortung übernehmen, ohne sich zu verlieren.
Mehr über unsere Haltung
Männlichkeit zeigt sich für uns dort, wo ein Mann beginnt, sich selbst zu führen: klar in Entscheidungen, verantwortlich im Handeln und beziehungsfähig, ohne sich selbst aufzugeben.
Es geht nicht darum, Männer in eine Form zu pressen. Die Gruppe ist ein Raum für ehrliche Auseinandersetzung, Rückmeldung, Entwicklung und Begegnung.
Unser Angebot · Männergruppe
Klarheit. Führung. Präsenz.
Was heißt es heute, ein Mann zu sein?
Nicht als gesellschaftliche Debatte.
Nicht als ideologischer Schlagabtausch.
Nicht als endloses Philosophieren über Rollenbilder.
Sondern ganz konkret: im eigenen Leben, im eigenen Körper, in Beziehungen, in Konflikten, in Verantwortung, in Entscheidung.
Wir glauben, dass Männlichkeit mehr ist als Funktion, Fassade oder Anpassung. Für uns zeigt sie sich dort, wo ein Mann beginnt, sich selbst zu führen. Wo er lernt, klar zu werden. Wo er weiß, was er will und was nicht. Wo er Grenzen setzen kann, ohne Beziehung zu zerstören. Wo er Verantwortung übernimmt, ohne sich zu verlieren. Wo Kraft nicht in Härte kippt, sondern tragfähig wird.
Diese Gruppe ist ein Raum für Männer, die sich mit ihrer eigenen Männlichkeit auseinandersetzen wollen. Nicht abstrakt, sondern persönlich. Nicht im Sinn eines fertigen Ideals, dem man entsprechen muss, sondern als gemeinsame Arbeit an Haltung, Präsenz und innerer Ausrichtung.
Vielleicht kennst du das
- Du weichst Konflikten eher aus, als dass du klar wirst.
- Du spürst Wut, aber kannst sie nicht gut einordnen oder ausdrücken.
- Du hältst vieles zurück und merkst, dass dir Kraft, Richtung oder Stand fehlen.
- Du funktionierst, aber innerlich fehlt dir Präsenz.
- Du willst in Beziehung klarer, verlässlicher und führungsfähiger werden, ohne hart oder kontrollierend zu sein.
Genau dort setzt diese Gruppe an.
Worum es in der Gruppe geht
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Selbstführung, Grenzen, Verantwortung, Beziehung, Partnerschaft, Vaterrolle, männliche Prägung, Kraft, Aggression, Scham, Selbstachtung und die Frage, wofür du als Mann eigentlich stehen willst.
Wir verstehen Aggression nicht nur als etwas Zerstörerisches, sondern auch als eine notwendige Kraft des Lebens: als Bewegung, als Abgrenzung, als Entschiedenheit, als Energie, die hilft, den eigenen Platz einzunehmen. Ebenso sehen wir Führung nicht als Dominanz, sondern als Fähigkeit, sich selbst und anderen gegenüber klar zu sein.
Unsere Haltung
Wir leiten diese Gruppe nicht aus einer neutralen Distanz heraus. Wir bringen unsere eigene Haltung mit. Wir stehen für ein Verständnis von Männlichkeit, das mit Klarheit, Stand, Verantwortung, Beziehungsfähigkeit und innerer Führung zu tun hat. Gleichzeitig geht es nicht darum, Männer in eine Form zu pressen. Die Gruppe ist kein Ort für Vorgaben, sondern ein Raum für ehrliche Auseinandersetzung, Rückmeldung, Entwicklung und Begegnung.
Ist diese Gruppe etwas für dich?
Diese Männergruppe richtet sich an Männer, die nicht nur reden, sondern sich aufrichten wollen. Männer, die sich selbst ernster nehmen möchten. Männer, die spüren, dass in ihnen mehr Klarheit, mehr Kraft und mehr Richtung möglich wäre.
Wenn du den Eindruck hast, dass das etwas in dir anspricht, bist du hier richtig.
Themen
Was Männer bewegt
Selbstführung & Grenzen
Klarheit, Entscheidungen und ein eigener Stand.
Beziehung & Vatersein
Nähe, Verantwortung und Verbundenheit.
Kraft, Wut & Konkurrenz
Energie verstehen und konstruktiv lenken.
Identität & Selbstachtung
Prägungen erkennen und den eigenen Weg finden.
Arbeit & Leistung
Sinn finden und den eigenen Wert jenseits von Leistung erkennen.
Verantwortung
Das eigene Leben gestalten und Verantwortung bewusst teilen.
In Beziehung sein
Nähe zulassen und dabei sich selbst treu bleiben.
Selbstachtung
Eigene Stärken, Grenzen und Bedürfnisse ernst nehmen.
Grenzen
Das Eigene schützen und offen für Begegnung bleiben.
Sexualität
Wünsche verstehen und stimmige Begegnung ohne Leistungsdruck erleben.
Die Männergruppe
Themen, die Männer bewegen.
Die Themen geben Orientierung. Was tatsächlich Raum bekommt, richtet sich nach den Anliegen und Erfahrungen der Teilnehmer.
01 · Männlichkeit & Identität
Den eigenen Weg als Mann finden
Was es bedeutet, ein Mann zu sein, lernen wir nicht im luftleeren Raum. Väter, andere Vorbilder, Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen prägen unser Selbstbild. Manche dieser Vorstellungen geben Halt, andere engen ein oder passen nicht mehr zu unserem Leben. Wir beschäftigen uns damit, was du übernommen hast, was du hinterfragen möchtest und wofür du selbst stehen willst. Dabei geht es nicht um ein fertiges Ideal von Männlichkeit, sondern darum, eine eigene Haltung zu entwickeln, in der auch Unsicherheit, Verletzlichkeit und widersprüchliche Seiten Platz haben.
02 · Selbstführung & Klarheit
Orientierung finden und Entscheidungen tragen
Im Alltag handeln wir oft aus Gewohnheit, unter Druck oder nach den Erwartungen anderer. Selbstführung beginnt damit, innezuhalten und wahrzunehmen, was in uns vorgeht: Was ist mir wichtig, was brauche ich und wozu möchte ich mich entscheiden? Wir erkunden, wie du zu einem klareren Ja oder Nein kommst und wie sich Entscheidungen auch dann vertreten lassen, wenn sie unbequem sind. Dabei betrachten wir Disziplin nicht als ständige Härte gegen sich selbst, sondern als die Fähigkeit, einer gewählten Richtung treu zu bleiben und die eigenen Grenzen ernst zu nehmen.
03 · Rolle & Verantwortung
Den eigenen Stand in verschiedenen Rollen finden
Als Partner, Vater, Sohn, Freund oder Kollege begegnen uns unterschiedliche Erwartungen. Manchmal passen diese Rollen zusammen, manchmal geraten sie miteinander oder mit den eigenen Bedürfnissen in Konflikt. Wir betrachten, welche Aufgaben du selbstverständlich übernimmst, wo du dich anpasst und wann du deinen eigenen Stand verlierst. Wie lässt sich Verantwortung tragen, ohne für alles zuständig zu sein oder sich selbst kleinzumachen? Im Austausch geht es darum, Erwartungen bewusster zu prüfen, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und auch unter Druck eine Haltung zu finden, die dir entspricht.
04 · Beziehung & Vatersein
Verbunden sein und präsent bleiben
Partnerschaft und Vatersein können bereichernd sein und zugleich Unsicherheit, Überforderung oder alte Erfahrungen berühren. Wie zeige ich Nähe, wie gehe ich mit Konflikten um und was bedeutet es für mich, verlässlich da zu sein? Wir beschäftigen uns mit den Vorbildern und Erwartungen, die unser Verhalten in engen Beziehungen prägen. Auch die Beziehung zum eigenen Vater kann dabei eine Rolle spielen – unabhängig davon, ob du selbst Kinder hast. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie du verbindlich und aufmerksam in Beziehung bleiben kannst, ohne die eigenen Bedürfnisse und Grenzen aus dem Blick zu verlieren.
05 · Kraft, Wut & Konkurrenz
Kraft wahrnehmen und verantwortlich einsetzen
Wut kann darauf hinweisen, dass eine Grenze verletzt wurde, ein Bedürfnis zu kurz kommt oder etwas Wichtiges auf dem Spiel steht. Manche Männer halten sie lange zurück, andere erleben, dass sie in Auseinandersetzungen schnell die Führung übernimmt. Wir erkunden, wie du Wut körperlich und emotional wahrnimmst und welche Handlungsmöglichkeiten zwischen Rückzug und Eskalation liegen. Auch Konkurrenz und der Vergleich mit anderen Männern bekommen Raum. Dabei unterscheiden wir klar zwischen entschiedener, kraftvoller Abgrenzung und verletzendem oder gewaltsamem Verhalten. Es geht darum, die eigene Energie verantwortungsvoll einzusetzen und dabei in Kontakt zu bleiben.
06 · Sexualität & Scham
Über Unsicherheit sprechen können
Über Sexualität zu sprechen, kann gerade dort schwierig sein, wo Unsicherheit, Scham oder das Gefühl entstehen, Erwartungen nicht zu erfüllen. Bilder davon, wie ein Mann begehren, aussehen oder sexuell funktionieren sollte, können Druck erzeugen und den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen erschweren. Wir bieten Raum, diese Vorstellungen und ihre Bedeutung für dein Leben zu erkunden. Was lässt dich verstummen oder auf Abstand gehen, und was würde dir helfen, dich mitzuteilen? Dabei entscheidet jeder selbst, was er einbringen möchte. Im Vordergrund stehen ein respektvoller Austausch und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Verletzlichkeit und den Grenzen anderer.
07 · Arbeit, Leistung & Selbstachtung
Mehr sein als das, was man leistet
Wenn Anerkennung vor allem über Leistung kommt, kann es schwerfallen, sich auch in Phasen des Zweifelns oder Scheiterns als wertvoll zu erleben. Wir fragen, was dich jenseits deiner Aufgaben und Erfolge trägt und welche Beziehungen dir erlauben, nicht ständig funktionieren zu müssen. Dabei geht es auch um Freundschaft unter Männern: Können wir einander unterstützen, ohne uns zu vergleichen oder sofort Lösungen liefern zu müssen? Aus dem Austausch kann eine persönlichere Ausrichtung entstehen – dafür, welchen Platz Arbeit im eigenen Leben einnehmen soll und wie du dir selbst mit mehr Achtung begegnen möchtest.
08 · Arbeit & Leistung
Zwischen Wirksamkeit und Selbstwert
Arbeit kann Sinn stiften, Entwicklung ermöglichen und das Gefühl geben, etwas in der Welt zu bewirken. Gleichzeitig erleben viele Männer Leistung als Erwartung: funktionieren, erfolgreich sein, durchhalten. Wir gehen der Frage nach, welche Bedeutung Arbeit und Leistung für dich haben und wie stark dein Selbstwert daran gebunden ist. Was entspricht dir wirklich – und wo erfüllst du Erwartungen, die von außen oder aus deiner eigenen Geschichte kommen? Ziel ist ein persönlicherer und freierer Umgang mit Leistung, Erfolg und auch dem Scheitern.
09 · Verantwortung
Das eigene Leben gestalten
Verantwortung bedeutet mehr, als Pflichten zu erfüllen oder für andere zu sorgen. Sie beginnt dort, wo wir wahrnehmen, was uns wichtig ist, welche Möglichkeiten wir haben und wie wir darauf antworten wollen. Gleichzeitig stehen unsere Entscheidungen immer in Beziehungen, Rollen und konkreten Lebensbedingungen. Wir beschäftigen uns damit, wofür du Verantwortung übernehmen möchtest, wo du vielleicht zu viel trägst und wo du sie eher abgibst. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um die Frage: Wie möchte ich mein Leben und meine Beziehungen mitgestalten?
10 · In Beziehung sein
Bei mir und beim anderen bleiben
Beziehung braucht Nähe und Verbundenheit, aber ebenso Eigenständigkeit und die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten. Wie gelingt es mir, mich auf einen anderen Menschen einzulassen, ohne mich selbst dabei zu verlieren? Wir betrachten typische Beziehungsmuster, Erwartungen und Dynamiken und fragen, wie sie unser Verhalten als Partner, Freund, Vater oder Sohn beeinflussen. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, dem anderen wirklich zu begegnen und gleichzeitig mit dem Eigenen präsent zu bleiben.
11 · Selbstachtung
Sich selbst ernst nehmen
Wie gehe ich mit mir selbst um, wenn ich Erwartungen nicht erfülle, kritisiert werde oder an mir zweifle? Selbstachtung zeigt sich darin, den eigenen Wert nicht ausschließlich von Leistung, Anerkennung oder den Erwartungen anderer abhängig zu machen. Wir erkunden, wie dein Blick auf dich selbst entstanden ist, welche inneren und äußeren Stimmen ihn prägen und was du an dir selbst achten kannst. Dabei geht es nicht um ein möglichst positives Selbstbild, sondern darum, sich selbst mit den eigenen Stärken, Grenzen und Bedürfnissen ernst zu nehmen.
12 · Grenzen
Zwischen Abgrenzung und Begegnung
Grenzen schützen das Eigene und machen zugleich echte Begegnung möglich. Doch sie wahrzunehmen, auszusprechen und gegenüber anderen zu vertreten, fällt nicht immer leicht. Wir beschäftigen uns damit, wann du Ja sagst, obwohl du Nein meinst, wie du mit den Grenzen anderer umgehst und welche Muster dabei in Beziehungen entstehen. Dabei fragen wir nicht nur, wo eine Grenze gezogen werden muss, sondern auch, was sie schützen soll und wann es möglich ist, sich wieder zu öffnen.
13 · Sexualität
Zwischen Begehren, Verletzlichkeit und Begegnung
Sexualität berührt zentrale Fragen männlicher Identität und ist gleichzeitig häufig mit Erwartungen, Leistung, Unsicherheit und Scham verbunden. Wir schaffen einen geschützten Raum, um über Wünsche, Bedürfnisse, Grenzen und Erfahrungen zu sprechen, ohne ein bestimmtes Bild von „richtiger“ männlicher Sexualität vorzugeben. Dabei betrachten wir auch, welchen Einfluss Beziehungen, biografische Erfahrungen und gesellschaftliche Vorstellungen auf unser sexuelles Selbstbild haben. Die zentrale Frage lautet: Wie kann Sexualität für mich stimmig sein und wirkliche Begegnung ermöglichen?
Ein gemeinsamer Erfahrungsraum
Die Gruppe verbindet Reflexion, persönlichen Austausch und konkrete Schritte für den Alltag. Niemand muss mehr erzählen, als sich im Moment richtig anfühlt.
Ein besonderes Gruppenerlebnis
Rugby – Kraft, Kontakt und Zusammenspiel
Gegen Ende unserer gemeinsamen Zeit wartet ein besonderes Gruppenerlebnis: Gemeinsam gehen wir auf das Rugbyfeld.
Nach dem Aufwärmen und einer Einführung in die wichtigsten Techniken probieren wir Tackling, Touch-Rugby und verschiedene Teamspiele aus.
Auf dem Feld werden Kommunikation, Vertrauen, Körperkontakt, Konkurrenz und gemeinsames Handeln unmittelbar spürbar. Wir erleben, wie wir reagieren, wenn es schnell geht, körperlich wird oder nicht alles nach Plan läuft. Kraft, Wut und spontane Energie bekommen dabei ebenso ihren Platz wie Rücksichtnahme, Konzentration und die Fähigkeit, als Gruppe zusammenzuspielen.
Anschließend nehmen wir uns Zeit, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren und die Erfahrungen auf den Alltag zu übertragen.
Mehr über unsere Rugby-Einheit
Nach dem Aufwärmen und einer Einführung in die wichtigsten Techniken probieren wir Tackling, Touch-Rugby und verschiedene Teamspiele aus.
Auf dem Feld werden Kommunikation, Vertrauen, Körperkontakt, Konkurrenz und gemeinsames Handeln unmittelbar spürbar. Wir erleben, wie wir reagieren, wenn es schnell geht, körperlich wird oder nicht alles nach Plan läuft. Kraft, Wut und spontane Energie bekommen dabei ebenso ihren Platz wie Rücksichtnahme, Konzentration und die Fähigkeit, als Gruppe zusammenzuspielen.
Anschließend nehmen wir uns Zeit, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren und die Erfahrungen auf den Alltag zu übertragen.
Arbeitsweise
Ein gemeinsamer Erfahrungsraum
Gespräch, unmittelbare Erfahrung und Rückmeldung verbinden sich zu einer Gruppe, in der Veränderung erprobt werden kann.
Ankommen: wahrnehmen, was gerade da ist.
Begegnen: Erfahrungen teilen und Resonanz bekommen.
Verändern: neue Schritte im Alltag erproben.
Vertraulichkeit ist die Grundlage: Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe.
Für wen ist die Gruppe gedacht?
Für Männer, die sich selbst ernster nehmen, Beziehungen bewusster gestalten und mit mehr Klarheit, Kraft und Richtung leben möchten. Du entscheidest selbst, was du einbringen willst.
Wie die Gruppe arbeitet
01
Ankommen
Ein klarer Rahmen schafft Sicherheit. Niemand muss mehr erzählen, als sich im Moment richtig anfühlt.
02
Begegnen
Im Austausch wird sichtbar, was sonst allein getragen wird – und wie unterschiedlich oder ähnlich Erfahrungen sein können.
03
Verändern
Neue Perspektiven können erprobt und konkrete Schritte für den eigenen Alltag entwickelt werden.
Für wen ist die Gruppe gedacht?
Für erwachsene Männer, die sich mit persönlichen oder zwischenmenschlichen Themen auseinandersetzen und dabei die Erfahrung einer therapeutisch begleiteten Gruppe nutzen möchten.
Vertraulich und verbindlich
Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Vor einer Teilnahme findet ein persönliches Vorgespräch statt, um Erwartungen und Rahmenbedingungen zu klären.
Über uns
Zwei Zugänge. Eine gemeinsame Haltung.
Kennengelernt haben wir uns als Kollegen im Projekt VIA; aus fachlichem Austausch wurde Freundschaft. Uns verbinden die Psychotherapie und die persönliche Frage, wie Erfahrungen mit Vätern, Umfeld und Beziehungen unser Mannsein prägen.
Mit Systemischer Psychotherapie und Existenzanalyse bringen wir unterschiedliche Perspektiven ein – getragen von Klarheit, Ernsthaftigkeit und Humor.

Matei Buliga, BEd
Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Systemische Psychotherapie · systemisches Cluster
Mehr über Matei
In meiner Arbeit interessiert mich besonders die Frage, wie wir zu den Menschen geworden sind, die wir heute sind, und welche Erwartungen, Erfahrungen und Beziehungen dabei eine Rolle gespielt haben. Das Thema Männlichkeit begleitet mich dabei auch persönlich.
Ich möchte einen Raum schaffen, in dem solche Fragen offen angesprochen werden können. Es geht nicht um die „richtige“ Art des Mannseins, sondern darum, sich selbst kennenzulernen, eigene Muster zu hinterfragen und eine stimmige, lebenswerte Form von Männlichkeit zu finden.
Meine Haltung ist wertschätzend, direkt, humorvoll und ohne vorschnelle Lösungen.

Harald Ottawa, MA
Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Existenzanalyse · humanistisches Cluster
Mehr über Harald
In meiner Arbeit ist mir ein ruhiger, aufmerksamer und dialogischer Zugang wichtig. Es soll möglich werden, dem eigenen Erleben genauer nachzugehen und Worte für das zu finden, was innerlich belastet, verunsichert oder festhält.
Dabei geht es nicht um vorschnelle Antworten, sondern um ein sorgfältiges Verstehen dessen, was im eigenen Leben wirksam geworden ist. Psychotherapie kann helfen, innere Zusammenhänge klarer zu erkennen, sich selbst besser zu verstehen und neue Orientierung zu entwickeln.

Über uns
Was uns verbindet
Kennengelernt haben wir uns als Kollegen im Projekt VIA. Aus der gemeinsamen Arbeit und dem fachlichen Austausch ist mit der Zeit eine Freundschaft entstanden. Uns verbindet die Psychotherapie – und das Interesse daran, wie Menschen durch ihre Beziehungen und Erfahrungen geprägt werden und ihren eigenen Weg finden können.
Das Thema Männlichkeit beschäftigt uns dabei nicht nur beruflich. Auch unsere eigenen Lebensgeschichten, die Erfahrungen mit unseren Vätern und die Erwartungen unseres Umfelds haben unsere Vorstellungen davon geprägt, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Was haben wir übernommen? Was möchten wir hinterfragen? Und welche Art, als Mann zu leben, fühlt sich für uns selbst stimmig an?
Mit der systemischen Psychotherapie und der Existenzanalyse bringen wir unterschiedliche therapeutische Perspektiven in die gemeinsame Arbeit ein. Uns verbindet dabei eine Haltung: Es geht nicht darum, einem bestimmten Männerbild zu entsprechen. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem Männer miteinander ins Gespräch kommen, sich selbst besser verstehen und eigene Antworten finden können. Einen Raum, in dem auch Unsicherheit, Verletzlichkeit und widersprüchliche Erfahrungen Platz haben – ebenso wie Klarheit, Ernsthaftigkeit und Humor.
Unsere persönlichen Zugänge
Matei Buliga, BEd
Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Systemische Psychotherapie · systemisches Cluster
In meiner Arbeit interessiert mich besonders die Frage, wie wir zu den Menschen geworden sind, die wir heute sind, und welche Erwartungen, Erfahrungen und Beziehungen dabei eine Rolle gespielt haben. Das Thema Männlichkeit begleitet mich dabei auch persönlich. Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein? Welche Vorstellungen haben wir davon, wie ein Mann sein sollte? Stark, unabhängig, erfolgreich, kontrolliert, belastbar? Und was passiert, wenn wir diesen Erwartungen nicht entsprechen?
In meiner therapeutischen Arbeit möchte ich einen Raum schaffen, in dem solche Fragen offen angesprochen werden können, ohne dass es darum geht, die „richtige“ Art des Mannseins zu finden. Vielmehr geht es darum, sich selbst besser kennenzulernen, eigene Muster zu hinterfragen und herauszufinden, welche Form von Männlichkeit sich tatsächlich stimmig und lebenswert anfühlt.
Dabei bringe ich meine Erfahrung aus der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen im Einzel- und Gruppensetting sowie meine therapeutische Haltung ein: wertschätzend, direkt, humorvoll und ohne vorschnelle Lösungen. Gemeinsam mit meinem Kollegen möchte ich einen Raum schaffen, in dem Männer miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und auch schwierige Themen nicht alleine tragen müssen.
Praxis:
Lenneisgasse 11
1140 Wien
Telefon:
0670 198 97 77
Praxisseite:
www.praxis-buliga.at
Harald Ottawa, MA
Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Existenzanalyse · humanistisches Cluster
In meiner Arbeit ist mir ein ruhiger, aufmerksamer und dialogischer Zugang wichtig. Es soll möglich werden, dem eigenen Erleben genauer nachzugehen und Worte für das zu finden, was innerlich belastet, verunsichert oder festhält.
Im Leben können Menschen mit Fragen und Belastungen konfrontiert sein, die sich nicht einfach durch Nachdenken oder äußeres Funktionieren lösen lassen. Ängste, Erschöpfung, innere Unsicherheit, Beziehungskonflikte, wiederkehrende Muster oder psychische Belastungen können das eigene Leben zunehmend einengen. Manches ist klar benennbar, anderes zeigt sich erst im Gespräch genauer. Dabei geht es nicht um vorschnelle Antworten, sondern um ein sorgfältiges Verstehen dessen, was im eigenen Leben wirksam geworden ist.
Psychotherapie verstehe ich als fachlich fundierte Begleitung in belastenden Lebenssituationen und bei persönlichen Fragen. Sie kann helfen, innere Zusammenhänge klarer zu erkennen, sich selbst besser zu verstehen und neue Orientierung im eigenen Leben zu entwickeln.
Praxis:
Gonzagagasse 5/2/44
1010 Wien
Telefon:
0693 301 49 95
Praxisseite:
www.psychotherapie-ottawa.at/harald/
Vorgesehene Gruppentermine
Zehn vorgesehene Termine von November 2026 bis Mai 2027.
2026
- 21. November 2026
- 5. Dezember 2026
- 19. Dezember 2026
Jänner bis April 2027
- 30. Jänner 2027
- 6. Februar 2027
- 27. Februar 2027
- 13. März 2027
- 3. April 2027
- 24. April 2027
Mai 2027
- 15. Mai 2027
Die endgültige Terminbestätigung erfolgt im Vorgespräch.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Muss ich alles erzählen?
Nein. Du entscheidest selbst, was du einbringen möchtest und was sich im jeweiligen Moment richtig anfühlt.
Was passiert im Vorgespräch?
Wir klären Erwartungen und Rahmenbedingungen und besprechen, ob die Gruppe und der Zeitpunkt für dich passend sind.
Wie vertraulich ist die Gruppe?
Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Muss ich alles erzählen?
Nein. Jeder entscheidet selbst, was er einbringen möchte. Niemand muss mehr erzählen, als sich im jeweiligen Moment richtig anfühlt.
Was passiert im Vorgespräch?
Wir klären Erwartungen und Rahmenbedingungen und besprechen gemeinsam, ob die Gruppe und der Zeitpunkt für dich passend sind.
Wie vertraulich ist die Gruppe?
Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Vertraulichkeit ist die Grundlage für einen sicheren und offenen Austausch.
Ein erster Schritt ist ein Gespräch.
Wenn du wissen möchtest, ob die Gruppe für dich passt, melde dich unverbindlich bei einem der beiden Gruppenleiter.
Kontakt
Matei Buliga: 0670 198 97 77
Harald Ottawa: 0693 301 49 95
Deine Anfrage erreicht Matei Buliga und Harald Ottawa im gemeinsamen Postfach office@steuermann.wien. Für den ersten Kontakt genügen dein Name, deine E-Mail-Adresse und eine kurze organisatorische Nachricht. Bitte sende keine Gesundheitsdaten, Diagnosen oder Befunde. Persönliche Anliegen besprechen wir im Vorgespräch. Informationen zum Datenschutz.